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Föhr-Marathon - Premiere mit Bravour bestanden - shz/DER INSELBOTE vom 03.04.2012

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shz.de / DER INSELBOTE vom 03.04.2012

Föhr-Marathon

Premiere mit Bravour bestanden

03. April 2012 | 04:50 Uhr | Von ger

Viel Lob von den Aktiven nach dem ersten Föhr-Marathon / 160 Freiwillige sorgten für reibungslosen Ablauf / Wiederholung für 2013 angekündigt

Föhr. Typisch norddeutsch war das Wetter, typisch norddeutsch auch der Startschuss, der von Heie Sönksen-Martens durch ein trötendes Nebelhorn ersetzt wurde - international war allerdings das Teilnehmerfeld. Der erste Föhr-Marathon hat seine Premiere mit Bravour bestanden. Sowohl Föhrer selbst wie auch Gäste vom nahen und fernen (deutschen) Festland, Belgien, den Niederlanden, Polen und sogar Japan hatten ihre Laufschuhe angezogen.

Cheforganisatorin Sabine Siefert aus Midlum und Veranstalter "Wyker Turnerbund" konnten sich dabei auf eine Helferschar von 160 Freiwilligen verlassen, die sich um das Wohl der rund 300 Athleten kümmerten, darunter etwa 150 "echte" Marathonläufer und gut 140 Halbmarathon-Absolventen.

Viele Zuschauer säumten die Strecke und zeigten den tiefen Respekt vor dieser sportlichen Leistung mit Klatschen und Anfeuerungsrufen, während die "Moderatoren" Thomas Müller und Volker Stoffel jeden persönlich im Ziel begrüßten.

Die Form einer Acht mit zwei Schlingen waren zu bewältigen, wobei die größte Herausforderung wohl die erste Schlinge bot, die zuvor nach Wyk führte und dann auf dem Deich bei Gegenwind über Oevenum zurück zum "Start - und Zielhafen", dem Sportplatz in Midlum. Hier endete der Halbmarathon, um sich dann mit der zweiten Schleife Richtung Föhr West zum "richtigen" Marathon zu ergänzen. Während ganz "Kernige" den starken Wind kaum erwähnenswert fanden ("An der Wende war es am härtesten, aber sonst war es richtig schön" oder "Ich mag Schietwetter, auf Sylt sind wir schon einmal bei Windstärke elf gelaufen, hier ist es ja schon fast zu warm" ). Für andere wurde er zum Grund, aus einem Marathon einen halben zu machen: "Ich laufe erst weiter, wenn der Wind nachlässt."

"Es ist so familiär hier und so gut organisiert" war überall wieder von den Teilnehmern zu hören, die sich begeistert zeigten von der guten Rund-um-Versorgung. So muss der Funke der Begeisterung von "Chefin" Siefert, die selbst 1 500 Vorbereitungsstunden investiert hatte und am "Tag X" dennoch den Eindruck machte, die Ruhe selbst zu sein, wohl auf alle übergesprungen sein - immerhin gab sich auch "ein bisschen Prominenz" die Ehre auf der Insel: So wählte Hans-Joachim Meyer vom "Marathon Club 100" die Insel Föhr für seinen 1 400. Lauf. Mit Bernd Juckel war der Seniorenweltrekordler von 2011 dabei, Christian Hottas ist der Weltranglistenerste der Rekorddauerläufer mit 1 836 Marathonläufen in 25 Jahren und mit Sigrid Eichner war auch eine Frau am Start, die bereits mehr als 1 600 Läufe absolviert hat. Und dass Ausdauer keine Frage des Alters ist, bewies der 77-jährige Horst Preisler, der souverän das Ziel erreichte.

Ein Föhrer antwortete friesisch knapp, wie es ihm denn nach dem Lauf gehe "Ja, gut, Beine tun nur etwas weh", einige andere, offensichtlich noch etwas berauscht vom Adrenalin, feierten sich und ihre Laufpartner fröhlich, bevor sie auf das Siegertreppchen klettern durften.

"Früher gab es die Nudel-Partys vor dem Lauf", erklärte Siefert, deren (Organisations)-Kondition mindestens so gut wie die eines Marathonläufers ist. Da aber nicht alle so große Lust auf eine Portion pappiger Nudeln hätten und viele ihre ganz spezielle Ernährung bevorzugten, "feiern wir zum Abschluss eine große Party in der Nationalparkhalle. Und weil es so schön war und schon so viel Zeit investiert wurde", so Siefert weiter, "wird es eine Wiederholung im nächsten Jahr geben."

Eine Medaille in Form der Insel Föhr gab es für alle, eine spezielle Siegerehrung jeweils für die ersten drei und eine Urkunde zum "weltbesten Marathonhelfer" für den Grundschüler Justin aus Midlum, der seine Geburtstagsfeier verschob, weil er mit seiner gesamten Familie als Helfer im Einsatz war.

Die schnellsten Föhrer waren beim Halbmarathon: Ellen Mengel (2:04:32) und Owe Ketels (1:33:27); beim Marathon Franziska Hofmann (5:10:05) und Wolfgang Scherer (3:36:40). Die Startnummer 1, prominentester Föhrer und Midlums Bürgermeister, Helmut Marczinkowski, durchlief die Ziellinie nach sechs Stunden und einer Minute.

3.4.12 22:02

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